Hühner im ersten und zweiten Lebensmonat

Der erste Tag bei uns. Im wohltemperierten Kükenheim können die kleinen sich wohlfühlen. Da wir keine Klucke haben, nutzen wir eine Heizplatte unter der die Küken wie unter einer Henne Schutz und Wärme finden. Die beiden kleinen Hähne sind an dem weißen Fleck auf dem Kopf erkennbar. Außerdem sind Sie auch viel heller als die Hennen, die einen dunklen Streifen auf dem Rücken haben. Noch bevor die Küken zwei Wochen alt sind ziehen sie aus dem engen Kükenheim in den Kükenstall im Wintergarten um.

Anfangs sind die Küken recht verloren in dem Stall, aber da sie superschnell wachsen, wissen sie den Platz bald zu schätzen. Die kleinen sind handzahm und total lieb. Sie fressen mir aus der Hand. Sie haben im Stall unter unter dem Stall eine Wärmeplatte, da es doch noch ziemlich kalt ist. Sie sind jetzt zwei Wochen alt, aber noch nicht komplett befiedert.

In der dritten Woche fressen die Küken wie die Scheunendrescher. Ich bringe mehrmals am Tag frisches Futter mit Karotte, Hafer, Brennnessel und Ei. Zwischendurch sammele ich auch auf der Wiese Löwenzahn, den sie sehr mögen und mich immer gleich überfallen, wenn ich damit ankomme.

In der vierten Woche beginnen die Federchen am Hals nun auch endlich zu sprießen. Die kleinen Hähne beginnen eine andere Statue als die Hennen zu bekommen. Sie führen kleine Hahnenkämpfchen untereinander aus. Auch die Hennen legen langsam die Hackordnung fest.

In der fünften Woche sind die Hübschen schon fast komplett befiedert. Nun muss nur noch das Wetter mitspielen, damit die Küken einen Ausflug in den Garten machen können. Aber das ließ doch ganz schön auf sich warten. Jeden Morgen musste ich irgendwie den Kamin anzünden. Meistens habe ich es nur mit Bernds Hilfe richtig hingekriegt.

So langsam bekommt der größere Hahn einen rötlichen Kamm. Nun sind die Küken in der fünften Lebenswoche und sind schon 300 Gramm schwer.

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